Finanzen

Caritasverband für den Bezirk Hochtaunus e. V.

Sozialberatung

Die Sozialberatung hilft Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Das Team berät zu allen Fragen rund um die Sicherung der finanziellen Lebensgrundlagen. Wir unterstützen bei der Kontaktaufnahme zu Behörden und Fachdiensten und bei der Suche nach passenden Hilfsangeboten.

Caritas Beratung
Hessenring 27A
61449 Steinbach (Taunus)
Telefon: 06172 59 760-210
schwangerenberatung@caritas-hochtaunus.de
www.caritas-hochtaunus.de

Öffnungszeiten:
Aktuelle Informationen und Kontakt:
https://www.caritas-hochtaunus.de/sozialberatung

Videoberatung über Wire:
https://www.caritas-hochtaunus.de/hilfe-und-angebote/cari.chat-kommunikation-ueber-messenger

Kindergeld

Für das erste und zweite Kind gibt es jeweils 219 Euro, für das dritte 225 Euro und für jedes weitere Kind 250 Euro Kindergeld. Es wird bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder in Ausbildung bis zum 25. Lebensjahr und für arbeitslose Kinder bis zum 21. Lebensjahr bezahlt. Das Kindergeld erhält die Person, in deren Haushalt das Kind lebt. Lebt das Kind mit beiden Elternteilen zusammen, können die Eltern untereinander regeln, wer das Kindergeld erhält. Lebt das Kind beispielsweise aufgrund eines Studiums nicht mehr zu Hause, wird das Kindergeld an die Person bezahlt, die den höheren Unterhalt an das Kind leistet. Zahlen beide Elternteile dasselbe, können Sie auch hier untereinander ausmachen, wer das Kindergeld erhält.

Familienkasse Frankfurt a.M.

Agentur für Arbeit Frankfurt am Main
Fischerfeldstraße 10–12
60311 Frankfurt am Main
Telefon: 0800 4555530 Information (kostenfreie Telefonnummer)
Telefon: 0800 4555533 Zahlungstermine Kindergeld (kostenfreie Telefonnummer)
Telefon: 0800 4555510 Forderungseinzug/Kasse (kostenfreie Telefonnummer)
Telefax: 069 2171 2430

familienkasse-frankfurt@arbeitsagentur.de
www.familienkasse.de
www.kinderzuschlag.de

Kindergeldzuschlag

Der Kinderzuschlag wird zusätzlich zum Kindergeld für Familien mit kleinem Einkommen gezahlt. Zum Einkommen zählen z.B. alle Einnahmen an Geld, wie etwa Einnahmen aus (nicht) selbständiger Erwerbstätigkeit, Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss, ALG I und ergänzendes ALG II oder Elterngeld.

Der Kinderzuschlag beträgt pro Kind bis zu 205 Euro monatlich. Der Zuschlag wird für die Dauer von sechs Monaten gezahlt. Ist der Bewilligungszeitraum abgelaufen, müssen Sie Kinderzuschlag neu beantragen.

Ändern sich in diesem sechsmonatigem Zeitraum Ihr Einkommen oder Ihre Wohnkosten, hat es keinen Einfluss auf die aktuelle Bewilligung. Voraussetzungen zur Beantragung sind u.a., dass • die Eltern für das Kind Kindergeld beziehen und • das Einkommen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze von 900 Euro brutto für Paare und 600 Euro brutto für Alleinerziehende erreicht. Bekommen Sie ausschließlich SGB II oder SGB XII und haben sonst kein Einkommen, steht Ihnen der Kinderzuschlag nicht zu.

Den Antrag auf Kinderzuschlag stellen Sie bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Der Antrag kann auch online ausgefüllt werden.

Mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse können Eltern mit wenigen Angaben prüfen, ob sie einen Anspruch auf die Geldleistung haben. www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kiz-lotse

Wenn Sie den Kinderzuschlag erhalten, stehen Ihnen auch Bildungs und Teilhabeleistungen zu. Siehe dazu auch „ Bildungs- und Teilhabeleistungen beantragen

Dazu gehören u.a.:

• die Befreiung der KiTa-Gebühren,
• das kostenlose Mittagessen in KiTa und Schule,
• die Kostenübernahme von Ausflügen mit KiTa, Kindertagespflege und Schule,
• das Schulbedarfspaket in Höhe von 154,50 Euro pro Schuljahr,
• 15 Euro pro Monat für die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft, z.B. Sportverein oder Musikschule

Elterngeld

Das Elterngeld gleicht Ihr fehlendes Einkommen nach der Geburt aus, insofern Sie nach der Geburt Ihres Kindes im Beruf pausieren bzw. reduzieren. Sie können entweder Basiselterngeld oder ElterngeldPlus beantragen; auch eine Kombination ist möglich.

Elterngeld wird in Form des Mindestbetrages auch gezahlt, wenn Eltern vor der Geburt nicht gearbeitet haben.
Das Elterngeld wird rückwirkend nur drei Monate bezahlt. Deshalb sollten Sie es gleich nach der Geburt Ihres Babys bei der Elterngeldstelle beantragen. Einen Anspruch auf Elterngeld haben Sie, wenn Sie Ihr Kind nach der Geburt selbst betreuen und erziehen, mit Ihrem Kind im selben Haushalt leben, nicht mehr als 30 Stunden in der Woche arbeiten und Ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Eltern können zusammen insgesamt 14 Monate Basiselterngeld beziehen und die Monate des Elterngeldbezuges flexibel untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann mindestens für zwei und höchstens für 12 Monate Elterngeld erhalten. Alleinerziehende können sogar die vollen 14 Monate für sich beanspruchen.

Eltern können künftig Basiselterngeld, ElterngeldPlus und vier neue Partnerschaftsbonusmonate miteinander kombinieren. Das ElterngeldPlus ist interessant für Eltern, die bald nach der Geburt wieder in Teilzeit (bis zu 30 Stunden wöchentlich) arbeiten wollen. Eltern bekommen durch das ElterngeldPlus doppelt so lange Elterngeld, aber in halber Höhe, das bedeutet aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus- Monate.

Wenn Eltern gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden in vier aufeinanderfolgenden Monaten arbeiten, können Sie einen Partnerschaftsbonus, sprich vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate, beantragen. Dies gilt auch für getrennt erziehende Eltern, die als Eltern gemeinsam in Teilzeit gehen. Alleinerziehenden steht der gesamte Partnerschaftsbonus zu.

Liegen im Bemessungszeitraum bestimmte Ausklammerungstatbestände vor, darf man auf Antrag die davon betroffenen Kalendermonate verschieben. Bei Antragstellern mit Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit verlagert man übrigens einzelne Kalendermonate weiter in die Vergangenheit.

Verschiebetatstände sind: Der Bezug von Elterngeld für ein älteres Kind, der Bezug von Mutterschaftsleistungen, Zeiten nachweislicher schwangerschaftsbedingter Erkrankungen mit Einkommenseinbußen, Zeiten mit Einkommenseinbußen.

Die Höhe des Elterngeldes berechnet sich an Ihrem monatlichen Nettoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt Ihres Kindes. Eltern mit höheren Einkommen erhalten 65 Prozent, Eltern mit niedrigeren Einkommen bis zu 100 Prozent dieses Voreinkommens. Das Elterngeld beträgt mindestens 300 Euro (150 Euro bei ElterngeldPlus) und höchstens 1800 Euro (900 Euro bei ElterngeldPlus) im Monat. Das Mindestelterngeld von 300 Euro erhalten auch Studierende, Hausfrauen oder Hausmänner und Eltern, die wegen der Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben.
Bei Mehrlingsgeburten wird ein Mehrlingszuschlag von 300 Euro (150 Euro bei ElterngeldPlus) für jedes weitere neugeborene Kind gezahlt. Für weitere eigene Kinder, die neben dem Kind, für das aktuell Elterngeld beantragt wird, im Haushalt des Antragstellers leben, kann ein zusätzlicher Geschwisterbonus gewährt werden. Die Anspruchsvoraussetzungen für die Gewährung eines Geschwisterbonus liegen vor, wenn im Haushalt mindestens ein weiteres Kind unter drei Jahren oder mindestens zwei weitere Kinder unter sechs Jahren oder mindestens ein behindertes Kind unter 14 Jahren leben.

Ist eine der Voraussetzungen erfüllt, wird ein Geschwisterbonus in Höhe von 10 Prozent des errechneten Elterngeldes gewährt. Wenn diese 10 Prozent weniger als 75 € betragen, wird der Geschwisterbonus auf 75 Euro (37,50 Euro bei ElterngeldPlus) erhöht. Maximal kann der Geschwisterbonus 180 Euro (90 Euro bei ElterngeldPlus) pro Bezugsmonat betragen. Falls Ihr Partner ein Kind aus einer früheren Beziehung hat, das mit in Ihrem Haushalt lebt, können Sie für dieses Kind nur den Geschwisterbonus erhalten, wenn Sie verheiratet sind.

Mehrlinge werden bei der Ermittlung der für den Geschwisterbonus relevanten Kinder unter drei bzw. unter sechs Jahren wie ein Kind behandelt. Achtung: Das Elterngeld wird beim Arbeitslosengeld II, bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag vollständig als Einkommen angerechnet – dies betrifft auch den Mindestbetrag. Es gibt aber eine Ausnahme: Alle Elterngeldberechtigten, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen und die vor der Geburt ihres Kindes beziehungsweise ihrer Mehrlingskinder erwerbstätig waren, erhalten einen Elterngeldfreibetrag. Dieser Freibetrag liegt je nach Verdienst bei höchstens 300 Euro. Bis zu dieser Höhe steht das Elterngeld damit zusätzlich zur Verfügung. Das Mutterschaftsgeld in der zweimonatigen Mutterschutzfrist nach der Geburt wird mit dem Elterngeld verrechnet. Da Mütter mit diesem Mutterschaftsgeld in den ersten acht Wochen nach der Geburt fast immer auf die volle Höhe ihres zuvor erzielten Netto kommen, erhalten sie de facto nur zehn Monate Elterngeld, auch wenn sie zwölf beantragt haben. Großeltern erhalten kein Elterngeld während ihrer Großelternzeit.

Selbstständige und Gewerbetreibende sind auch selbst für ihre Auszeit nach der Geburt eines Kindes verantwortlich. Sie haben keinen Arbeitgeber, der ihnen Elternzeit gewähren könnte. Trotzdem dürfen sie auf Grundlage einer Arbeitszeitreduzierung auf maximal 30 Wochenstunden nach der Geburt eines Kindes natürlich auch Elterngeld beantragen. Bei der Berechnung des Elterngeldes für Selbstständige werden nicht die letzten 12 Monate vor der Geburt eines Kindes als Bemessungsgrundlage genommen, sondern das Wirtschaftsjahr vor dem Jahr der Geburt. Eine Verschiebung ist nur dann möglich, wenn man der Elterngeldstelle nachweist, dass man im maßgeblichen Bemessungszeitraum schwangerschaftsbedingt erkrankt war und daraus ein Einkommensverlust resultierte (z.B. durch den Bezug einer Einkommensersatzleistung wie Krankentagegeld) oder Elterngeld für ein älteres Geschwisterkind bezogen hat.

Zur Berechnung wird dann das davor liegende Wirtschaftsjahr herangezogen und wieder geprüft.
Bei Antragstellern mit Mischeinkünften, also die zusätzlich zum Einkommen aus nichtselbstständiger Tätigkeit im Kalenderjahr oder in den 12 Monaten vor der Geburt des Kindes Einkommen aus selbstständiger Arbeit hatten, wird zur Berechnung des Elterngeldes ebenfalls das letzte Wirtschaftsjahr (i.d.R. das letzte Kalenderjahr vor der Geburt des Kindes) zu Grunde gelegt.

Für den so ermittelten Bemessungszeitraum müssen dann alle Einkünfte aus selbstständiger und nichtselbstständiger Tätigkeit nachgewiesen werden.

Auch wenn man sein Gewerbe vor der Geburt seines Kindes oder im Jahr davor abgemeldet bzw. seine selbstständige Tätigkeit eingestellt hat, wird zur Berechnung des Elterngeldes auf das Wirtschaftsjahr vor der Geburt des Kindes zurückgegriffen.

Das von der Elterngeldstelle auf Grundlage des ermittelten Bemessungszeitraums errechnete mtl. Einkommen vor der Geburt des Kindes wird auf maximal 2.770 Euro gekappt, denn 65 Prozent von 2.770 Euro ergeben den maximal möglichen Elterngeldbetrag von 1.800 Euro pro Lebensmonat des Kindes.

Amt für Versorgung und Soziales
Walter-Möller-Platz
60439 Frankfurt/Main
Telefon: 069 15671
E-Mail: post@havs-fra.hessen.de

Elterngeld-Reform: Was sich 2021 ändert

Durch die Reform des Elterngeldes, die am 12.02.2021 vom Bundesrat gebilligt wurde, lassen sich Familie und Beruf nach Inkrafttreten des Gesetzes am 01.09.2021 besser miteinander vereinbaren.

Zusatz-Monate für Frühchen

Wird das Kind acht, zwölf oder 16 Wochen zu früh geboren, erhalten die Eltern zwei, drei oder vier Monate zusätzlich Elterngeld – oder, wenn sie sich für das Elterngeld Plus entscheiden, vier, sechs beziehungsweise acht Monate.

Flexiblere Regelungen für Teilzeitarbeit

Bisher konnten Eltern neben dem Elterngeldbezug 25 bis 30 Stunden wöchentlich in Teilzeit arbeiten. Mit der Reform wird dieser Zeitkorridor auf 24 bis 32 Stunden ausgedehnt.

Einfachere Regeln für den Partnerschaftsbonus

Beim Partnerschaftsbonus wird der Stundenkorridor für die Teilzeit von 25 bis 30 auf 24 bis 32 Stunden erweitert. Weiterhin war bisher vorgeschrieben, dass die Eltern genau vier Monate lang gleichzeitig in Teilzeit arbeiten müssen. In Zukunft ist das ganz nach Wunsch und persönlichen Erfordernissen der jeweiligen Familie für zwei bis vier Monaten möglich.

Weitere Vereinfachungen

Wer während des Elterngeld-Bezugs in Teilzeit arbeitet, soll nur noch in Ausnahmefällen und auf Anforderung hin Nachweise über seine geleistete Arbeitszeit erbringen.
Selbstständige mit nur geringen Einkünften können beantragen, für das Elterngeld wie Nicht-Selbständige behandelt zu werden.

Neue Einkommensgrenze für den Elterngeld-Bezug

Paare, die zusammen mehr als 300.000 Euro im Jahr verdienen, erhalten in Zukunft kein Elterngeld mehr – bisher lag diese Grenze bei 500.000 Euro. Für Alleinerziehende bleibt die Grenze unverändert bei 250.000 Euro.

Elterngeld während der Corona-Pandemie

Regelungen zum Elterngeld während der Corona-Pandemie wurden bis zum 31.12.2021 verlängert. So müssen Eltern, die nicht wie geplant in Teilzeit arbeiten können, den Partnerschaftsbonus nicht zurückzahlen. Wer während des Elterngeld-Bezugs arbeitslos wird oder in Kurzarbeit muss, erhält dennoch das volle Elterngeld, auch wenn er anstelle von Lohn oder Gehalt Lohnersatzleistungen wie etwa Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I bezieht. Und auch bei der Bemessung des Elterngelds, das sich ja am vorherigen Verdienst orientiert, können Monate mit geringerem Einkommen außer Acht gelassen werden. Das Elterngeld wird also vom normalen Einkommen her berechnet; Corona-bedingte Einbußen fallen nicht ins Gewicht.

Quelle: Wagner, Ines (24.02.2021), Elterngeld-Reform: Was sich 2021 ändert
Abgerufen 01.03.2021, von https://www.familienkasse-info.de/news/2021-02-24-elterngeld-reform-was-sich-2021-aendert.html

Übernahme Kinderbetreuungskosten

Eltern können beim Hochtaunuskreis einen Antrag auf vollständige oder teilweise Übernahme  der Betreuungskosten für Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Hort, Betreuungszentren an Grundschulen oder Tagesmutter stellen.
Es gelten dabei die gesetzlichen Regelungen nach §§2; 22 ff. SGB VIII i.V. mit §90 Abs.3 SGB VIII.
Empfänger von sozialen Transferleistungen(Grundsicherung für Arbeitssuchende, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Wohngeld, Kinderzuuschlag nach §6a Bundeskindergeldgesetz) müssen nur den Antrag auf Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ausfüllen, und eine Kopie des aktuellen Leistungsbescheides beilegen, der Feststellungsbogen ist nicht auszufüllen.

Eltern mit geringen Einkommen, die keine sozialen Transferleistungen beziehen, müssen neben dem Antrag auch den Feststellungsbogen ausfüllen und alle im Merkblatt aufgeführten Unterlagen vorlegen.

Eltern, deren Kind einen Hort besucht, können bei Leistungsbezug nach dem SGB II, SGB XII, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz, Wohngeld oder Asylbewerberleistungsgesetz einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für das gemeinschaftliche Mittagessen im Hort stellen.

Übernahme Kinderbetreuungskosten im Hochtaunuskreis (außer Stadt Bad Homburg v.d. Höhe)

Eltern können beim Hochtaunuskreis einen Antrag auf vollständige oder teilweise Übernahme der Betreuungskosten für Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Hort, Betreuungszentren an Grundschulen oder Tagespflegepersonen stellen. Es gelten dabei die gesetzlichen Regelungen nach §§ 2, 22 ff. SGB VIII i. V. mit § 90 Abs. 3 SGB VIII. Empfänger von sozialen Transferleistungen (Grundsicherung für Arbeitssuchende, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) müssen nur den Antrag auf Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ausfüllen und eine Kopie des aktuellen Leistungsbescheides beilegen, der Feststellungsbogen ist nicht auszufüllen. Eltern mit geringem Einkommen, die keine sozialen Transferleistungen beziehen, müssen neben dem Antrag auch den Feststellungsbogen ausfüllen und alle im Merkblatt aufgeführten Unterlagen vorlegen. Eltern, deren Kind einen Hort besucht, können bei Leistungsbezug nach dem SGB II, SGB XII, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz, Wohngeld- oder Asylbewerberleistungsgesetz einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für das gemeinschaftliche Mittagessen im Hort stellen.

Sollten Sie Fragen zum Antrag zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen haben, stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Frau Schäffler
Telefon: 06172 999-5113
sabine.schaeffler@hochtaunuskreis.de

Frau Löw
Telefon: 06172 999 5116
vanessa.loew@hochtaunuskreis.de

Frau Kayaalp
Telefon: 06172 999-5114
songuel.kayaalp@hochtaunuskreis.de

Sabrina Kakkar
Telefon: 06172 999 – 5112
sabrina.kakkar@hochtaunuskreis.de

Sollten Sie Fragen zum Antrag zur Förderung von Kindern in Kindertagespflege haben:

Frau Denfeld
Telefon: 06172 999-5111
simone.denfeld@hochtaunuskreis.de

Frau Hansen
Telefon: 06172 999-5134
maria.hansen@hochtaunuskreis.de

Übernahme Kinderbetreuungskosten Stadt Bad Homburg v.d. Höhe

Die Kindergartenplätze in Bad Homburg v.d.H. sind bis auf wenige Ausnahmen, bei denen die Kita nach einem besonderen pädagogischen Konzept arbeitet, gebührenfrei.. Es besteht die Möglichkeit, dass ebenfalls die Kinderkrippen- und Kinderhortgebühren in den Kitas aus Jugendhilfemitteln ganz oder anteilig übernommen werden. Dies gilt auch für Vollverdienende. Für die individuelle Berechnung sind einige Unterlagen von Ihnen der Steuerung Kinderbetreuung vorzulegen. Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an das Team Steuerung Kinderbetreuung.

Kinderbetreuung@bad-homburg.de
www.bad-homburg.de/kitaverwaltung

Bildungs- und Teilhabeleistungen

Der Begriff Teilhabe bedeutet nach einer Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das „Einbezogensein in eine Lebenssituation“. Hierbei geht es darum, Menschen aktiv zu unterstützen, damit diese am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Hier sind sowohl Menschen mit Behinderung als auch mit Migrationshintergrund oder aus schwierigen sozialen Verhältnissen gemeint. Um beispielsweise Familien mit wenig Einkommen bei der Finanzierung der Ausbildung ihrer Kinder zu unterstützen und somit zu gewährleisten, dass die Kinder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, werden finanzielle Hilfen angeboten. Seit März 2011 kann dieses Bildungspaket beantragt werden. Allerdings können auch rückwirkend Ansprüche geltend gemacht werden. Anspruch auf finanzielle Unterstützung haben Kinder und Jugendliche aus Familien, die ALG II, Sozialgeld, SGB-XII-Leistungen, Kinderzuschläge oder Wohngeld beziehen. Kinder und Jugendliche werden bis zum 25. Lebensjahr gefördert – einzige Ausnahme sind Leistungen für Kultur, Sport und Freizeit, da hier die Altersgrenze bei 18 Jahren liegt. Bezahlt werden beispielsweise Schulausflüge, Nachhilfeleistungen, Kosten für Beförderungsmittel, Mittagessen, aber auch Beiträge für Schwimmkurse oder Vereinssport.

Ihr Ansprechpartner in der Kreisverwaltung:

Im Hilfemanagement laufen alle wirtschaftlichen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II zusammen. Hier finden Sie Ihren Hilfemanager (zuständig für die wirtschaftliche Leistung) und Ihren persönlichen Ansprechpartner (zuständig für die Vermittlung in Arbeit).

Welcher Hilfemanager für Sie zuständig ist, hängt von Ihrem Wohnort sowie dem Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamens ab. Einen Kontakt können Sie telefonisch über die Infothek des Kommunalen Jobcenters Telefon: 06172 999-8999 oder per E-Mail unter hilfemanagement@hochtaunuskreis.de über die Anschrift herstellen.

Hochtaunuskreis

Der Kreisausschuss Hilfemanagement
Ludwig-Erhard-Anlage 1–5
61352 Bad Homburg v.d. Höhe

Bitte beachten Sie, dass wir uns ausreichend Zeit für Ihr Anliegen nehmen wollen. Deshalb sollten Vorsprachen nur nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen.

Wohngeld

Guter Wohnraum ist teuer – für manche Bürgerinnen und Bürger leider zu teuer. Aus diesem Grund gibt es das Wohngeld. Es ist ein staatlicher Zuschuss zu den Kosten für Wohnraum. Wohngeld können Mieter und Eigentümer erhalten, wenn ihre Miete bzw. Belastung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überfordert.

Wenn Mieter das Wohngeld erhalten, spricht man von Mietzuschuss, bei Eigentümern von selbstgenutztem Wohnraum wird es Lastenzuschuss genannt.

Die Zuständigkeit liegt, mit Ausnahme der Stadt Bad Homburg, beim Landkreis.

Wohngeld | Hochtaunuskreis

SGBII

Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe wurden zum 1. Januar 2005 zur „Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (umgangssprachlich auch Hartz IV genannt) zusammengelegt.

Der Regelsatz wurde zum 1. Januar 2015 für Alleinstehende auf monatlich 399 Euro erhöht. Für Partner in der Bedarfsgemeinschaft stiegen die Beträge von 353 auf 360 Euro. Leistungsberechtigt sind erwerbsfähige Hilfsbedürftige zwischen vollendetem 15. und vor vollendetem 65. Lebensjahr. Alleinerziehende oder Eltern mit betreuungsbedürftigen Kindern fallen grundsätzlich unter das neue Leistungsrecht.

Das Arbeitslosengeld II umfasst Dienst-, Geld- und Sachleistungen. Damit sind die laufenden Kosten für Ernährung, Haushaltsenergie, Kleidung, Reparaturen und sonstige Bedürfnisse des täglichen Lebens zu bestreiten. Außerdem werden die angemessenen Unterkunftskosten einschließlich Heizung übernommen. Für bestimmte Sonderbedarfe, wie zum Beispiel mehrtägige Klassenfahrten, Erstausstattung bei Schwangerschaft oder der Geburt eines Kindes, können zusätzliche Leistungen beantragt werden.

Wenden Sie sich bei Fragen rund um die umfangreichen Regelungen und Voraussetzungen des Arbeitslosengeldes II am besten direkt an Ihre Agentur für Arbeit vor Ort. Das geschulte Personal wird Sie dort zu allen Fragen kompetent beraten können.

Ihre Ansprechpartner in der Kreisverwaltung

Im Hilfemanagement laufen alle wirtschaftlichen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II zusammen. Hier finden Sie Ihren Hilfemanager (zuständig für die wirtschaftliche Leistung) und Ihren persönlichen Ansprechpartner (zuständig für die Vermittlung in Arbeit).

Welcher Hilfemanager für Sie zuständig ist, hängt von Ihrem Wohnort sowie dem Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamens ab. Einen Kontakt können Sie telefonisch über die Infothek des Kommunalen Jobcenters Telefon: 06172 999-8999 oder per E-Mail: hilfemanagement@hochtaunuskreis.de über die Anschrift herstellen.

Hochtaunuskreis

– Der Kreisausschuss –
Hilfemanagement
Ludwig-Erhard-Anlage 1–5
61352 Bad Homburg v.d. Höhe

Bitte beachten Sie, dass wir uns ausreichend Zeit für Ihr Anliegen nehmen wollen. Deshalb sollten Vorsprachen nur nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen.

Unterhaltsvorschuss

Die Erziehung eines Kindes fordert Eltern in vielerlei Hinsicht. Alleinerziehende meistern diesen Job auch noch unter erschwerten Bedingungen. Verschärft wird die Situation dann auch noch, wenn der Kindesunterhalt nur unregelmäßig oder gar nicht bezahlt wird. Für diese Situation schafft das Unterhaltsvorschussgesetz seit 1980 Abhilfe. Demnach haben Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, die bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und keinen oder unregelmäßigen Unterhalt bzw. nicht mindestens den gesetzlichen Mindestunterhalt abzüglich des vollen Kindergeldes bekommen, Anspruch auf Unterhaltsvorschuss für maximal 72 Monate. Ein Unterhaltstitel gegen den anderen Elternteil ist für die Beantragung des Unterhaltsvorschusses nicht erforderlich.

Unterhalt und Kostenbeitrag | Hochtaunuskreis